Kamille/Chamomile/Matricaria chamomilla

Kamille ist eine blühende Pflanze, die in Europa, Nordwestasien und Nordafrika heimisch ist und erstmals in altägyptischen Hieroglyphen als Hauptbestandteil in Einbalsamierungsöl und Kosmetika dokumentiert wurde. Aufgrund der vielfältigen medizinischen und beruhigenden Eigenschaften der Pflanzen wurde es in alte anglo-sächsische Schriften aufgenommen, wie auf die „Neun heiligen Kräuter“ der Lacnunga. In vielen gemäßigten Klimazonen eingebürgert, wird Kamille seit dem Mittelalter von Römern, Spaniern, Anglo-Sachsen und Normannen in Brauereien, Kräutertees, Weihrauch, Heilmitteln und Shampoos verwendet.

Kamille ist bekannt dafür, entzündete Hautstellen zu beruhigen und wird äußerlich als Kompresse angewendet, um Schwellungen zu reduzieren und bakterielle Infektionen zu bekämpfen. Beim Verzehr ist die Pflanze mit einer Vielzahl von medizinischen Vorteilen verbunden, darunter: Beruhigung von Magenschmerzen, Einschlafen, Behandlung von Brustirritationen und Reduzierung von Menstruationskrämpfen. Die wundheilenden Eigenschaften der Kamille wurden ebenfalls dokumentiert, obwohl die endgültigen Ergebnisse noch nicht durch Laboruntersuchungen bestätigt wurden.

In der modernen Medizin hat die Einwirkung von Kamille auf Krebszellen die Zelllebensfähigkeit in verschiedenen menschlichen Krebszelllinien reduziert und die Zellteilung von Krebszellen angeregt, aber nicht in normalen Zellen bei ähnlichen Dosen. Diese Entdeckung verfestigt die starke krebshemmende Wirkung der Pflanze gegen Prostatakrebs.

Erntezeit: Winter bis Frühling